News zur FAKUMA

Von High-Performance zu Mega-Performance! DLC

News zur FAKUMA 2011

Von High-Performance zu Mega-Performance!

Leichtbau hat einen Supertrend - CFK. Wenn hohe Stabilität und Belastbarkeit gefordert sind, gibt es keine „leichtere“ Lösung. Doch Carbonfaser ist teuer, sehr teuer! DLC schützt die Faser und erschließt weitere Anwendungsfelder: Schutz vor Abrasion und aggressiven Medien, neue Anwendungsgebiete durch Reduzierung von Reibung, Diffusion und Anhaftungen. Doch Plasmabeschichtung auf Kunststoffen? DLC-Abscheidung soll doch erst ab 200°C funktionieren? Es gibt eine Lösung und die kommt von Surcoatec, einem der High-Tech- Start-Ups der vergangenen Jahre. Bei Surcoatec wird mit Temperaturen von ca. 80°C gearbeitet, somit lassen sich auch temperatursensible Materialien beschichten. Carbonfaser-Produkte kamen zuerst in der Formel 1 so richtig groß heraus. Denn dort spielt Geld für Leichtbauergebnisse keine Rolle. Und doch suchen die Rennställe nach mehr Schutz und Funktionalität, z. B. einem Abrasionsschutz für CFK-Ansaugstutzen. Dazu musste im Gegensatz zu dem, was man sonst so von Beschichtungen kennt, die Temperatur niedrig sein und das Beschichtungsplasma in Hohlräume gelangen. Surcoatec hat sowohl die Herausforderung Hohlraum als auch die Problematik Temperatur gelöst und über Patente abgesichert. Und während in der Formel 1 noch Testrunden auf dem Nürburgring gefahren werden, hat die Beschichtungstechnik von Surcoatec schon Eingang in eine Vielzahl weiterer Industriezweige gefunden, sei es die Medizintechnik, die Metalltechnik, der Anlagenbau, die Automobil-Industrie. Rohre, medizinische Gefäße, Dreihalskolben, Spezialkühler mit tiefen, dünnen, engstehenden Rippen wurden mit diamantähnlichen glatten Beschichtungen geschützt, die Rohre und die Gefäße innen, die Kühlrippen außen bis tief zwischen die engstehenden Einzelrippen. Und von echter „Spitzentechnologie“ ist die Rede, wenn die Standzeit von Mikrobohrern durch eine glatte, sehr harte (3500 HV) DLC-Beschichtung an der extrem dünnen Spitze (ca. 0,3 mm) wesentlich erhöht werden kann. Halle B2, Stand 2124