Modernste Präparations- und Beschichtungstechnik: Auf das Zusammenspiel kommt es an

Was für andere noch Vision ist, ist für Surcoatec, den Experten der innovativen industrielle Plasmaoberflächentechnik, jeden Tag Thema: Durch Veränderung der Grenzflächeneigenschaften mittels Makro- und Mikrostrukturierung im Zusammenspiel mit der Plasmaoberflächentechnik lassen sich die Eigenschaften technischer Oberflächen gezielt einstellen. Aufgrund des so über Jahre entwickelten tiefgreifenden Know-hows erreicht Surcoatec eine signifikante Reduzierung von Verlustfaktoren wie Reibung, Verschleiß, Korrosion, Reflexion, u.a.. 

Laut der Gesellschaft für Tribologie verzeichnen die Volkswirtschaften von Industrieländern jährlich einen Verlust von etwa 5% des Bruttosozialproduktes nur alleine durch die Auswirkungen von Reibung und Verschleiß. Alleine für Deutschland bedeutet das ca. 35 Mrd. EUR p.a.. (Quelle: http://www.gft-ev.de/tribologie.htm)


Sie gewinnen mit Surcoatec einen entscheidenden Vorsprung für die Anforderungen der Industrie 4.0: Erhöhte Leistung und Prozessstabilität, Verlängerung der Lebensdauer und Verbesserung des Wirkungsgrads.

Im Schulterschluss mit seinen Kunden und den Anwendern der Technik entwickelt Surcoatec maßgeschneiderte Lösungskonzepte fernab von jedem Standard. PVD- und PECVD-Verfahren werden mit  verschiedensten mechanischen Verfahren der Mikrostrukturierung oder der plasmagestützten Nanostrukturierung kombiniert.

PECVD-Verfahren (Plasma Enhanced Chemical Vapour Deposition)

PECVD-Verfahren surcoatec Beschichtung von HohlkörpernDie plasmaunterstützte chemische Gasphasenabscheidung (PECVD oder PACVD) findet bei wesentlich niedrigeren Temperaturen statt als beim thermische CVD. Die synthetisierten Schichten weisen eine hohe Dichte auf, sind meist von amorpher, glasartige Struktur (was auch in glatten Oberflächen resultiert), verfügen über eine hohe Härte sowie eine gute Barrierewirkung (Diffusionsbarriere, Transmissionsbarriere). Besonders geeignet ist das PECVD zur Beschichtung von temperaturempfindlichen Materialien sowie von verschiedenste Formen, wie auch von Innenflächen von Hohlkörpern.

PVD-Verfahren (Physical Vapour Deposition)

Beschichtungstechnologie für Präzisionswerkzeuge: Vakuumbogenverdampfung (Arc-Verfahren)Das Ausgangsmaterial zur Abscheidung einer Schicht wird durch Verdampfen oder Zerstäuben im Hochvakuum in die Dampfphase überführt und an einem geeigneten Substrat wieder kondensiert. Für die Beschichtung von Werkzeugen besonders interessant sind Hartstoffschichten, die mittels PVD-Verfahren aufgebracht werden. Sie sind hart, chemisch sowie mehr oder weniger thermisch beständig und weisen in der Regel einen typischen metallischen Charakter auf. Die Beschichtungstemperaturen liegen bevorzugt unterhalb von ca. 500 °C. Mittels PVD werden auf Werkzeugen und Bauteilen endkonturtreue Verschleißschutzschichten mit einer Schichtdicke von i.d.R. 500 nm bis 5 µm appliziert.