Spezialist der PVD-Verfahren (Physical Vapour Deposition)

Werkzeuge und Bauteile sind zunehmend extremen Bedingungen ausgesetzt, was mit steigenden Anforderungen an die Oberflächen verknüpft ist. So werden z.B. in der innovativen Fertigung im Zuge der Forderung nach Produktivitätssteigerung höhere Zeitspannvolumen notwendig – bei gleichzeitig besserer Oberflächenqualität des Werkstücks. Die Entwicklungen der Industrie 4.0 fordern deshalb optimierte Werkzeuge, die absolut verlässlich auf hohem Leistungsniveau vorhersagbare Mindeststandzeiten erreichen. Dem muss die Werkzeugentwicklung Rechnung tragen und im Besonderen die Oberflächenveredelung. Surcoatec ist Experte der PVD-Technik und aller peripheren Verfahren zur leistungsoptimierten Modifikation von Werkzeug- und Bauteiloberflächen.

Für funktionsoptimierte Werkzeuge ist es notwendig, die primären applikationsspezifischen Verschleiß- und Versagensmechanismen zu identifizieren und dann gezielt zu beeinflussen. Hartstoffbeschichtungen eignen sich hervorragend, um den Verschleiß, die Reibung und die Wechselwirkungsneigung (z.B. Aufbauschneidenbildung), zu verringern.

Beschichtungstechnologie für Präzisionswerkzeuge: Vakuumbogenverdampfung (Arc-Verfahren)

Beschichtungstechnologie für Präzisionswerkzeuge: Vakuumbogenverdampfung (Arc-Verfahren)Die am weitesten verbreitete industrielle PVD-Technologie zur Abscheidung von verschleißfesten Hochleistungsschichten ist die Arc-Technologie (Vakuumbogenverdampfung). Aus gutem Grund setzt Surcoatec dieses Verfahren ein: es beherrscht weltweit zu 85% den Markt der PVD-Schichten für  Präzisionswerkzeuge. Stetige Weiterentwicklungen sowie die Zuverlässigkeit der Arc-Technologie machen sie auch für die Zukunft zur ersten Wahl.

High Performance coatings optimized for applicationsEnorme Vielfalt an Schichten:

  • Metallschichten (Ti, Cu, Cr, Nb, ...)

  • Nitride, Karbide, Oxide und deren Mischungen (TiN, TiCN, AlTiN, CrN, CrCN, CrON, Cr2O3, AlCrSiN, ZrN, ...)

  • harte Kohlenstoffschichten (ta-C)


Beliebig komplexe Schichtzusammensetzungen sind möglich (einlagige Schichten = Monoschichten, Gradientenschichten, mehrlagige Schichten oder Nanokomposite).

Das Arc-Verfahren wird eingesetzt zur Beschichtung

  • von Werkzeugen aller Art (spanend, umformend, urformend sowie Kunststoff verarbeitend),
  • von Automobilkomponenten (u. a. Tassenstößel, Antriebsteile),
  • von hydraulischen Komponenten (z. B. Kolben),
  • von Verdichterschaufeln,
  • von Komponenten des allgemeinen Maschinenbaus,
  • von z.B. Armaturen aus dekorativen Gründen , sowie
  • von medizinischen Komponenten und Instrumenten.

In Kombination mit einer auf die Applikation ideal abgestimmten Präparation, lassen sich Arc-Schichten leistungsoptimieren. Eine Nachbehandlung der Oberflächen führt, wie bei allen modernen Hochleistungsschichten, noch mal zu erheblichen Verbesserungen der Oberflächenqualität, da verfahrensbedingt Mikropartikel (Droplets) in die Schicht eingebaut werden. Arc-beschichtete Oberflächen lassen sich hervorragend glätten und polieren.

Schlüssel zum Erfolg sind die stetige Weiterentwicklung, das auf langjähriger Erfahrung basierende prozesstechnische Know-how und die Auswahl der eingesetzten Medien für Präparation und Finishing sowie der passenden Schichtwerkstoffe.